Und ein Sturm zieht auf....

Brandenburg. Mitten im Nirgendwo. Dort, wo sich Fuchs und Hase “Gute-Nacht” sagen. Fernab der Industrie und des Handyempfangs. Genau dort ist das Landhaus Bresch.

Ein moderner Look gemischt mit einem Hauch Vintage, der sich harmonisch in die alten Gemäuer der Scheune einfügt. Man könnte auch sagen: Urban trifft rustikal….

“Mit Freunden und Verwandten im entspannten Ambiente feiern”, das war dem Brautpaar wichtig. “Wir hatten eine Wochenendhochzeit und daher sind unsere Familie und Freunde schon am Vortag eingetrudelt”, berichtet mir das Brautpaar. “Wir haben gemeinsam gegessen, getrunken, gefeiert, gesungen und die Gäste konnten sich bei Kerzenschein-Atmosphäre und Musik kennenlernen. Samstag Morgen, der Tag an dem geheiratet werden soll. Ja dieser Morgen ging eher gemütlich los. Die Paare mit den kleinen Kindern hörte man in naher Ferne über den Hof rennen, während die Langschläfer unter den Gästen ein entspanntes Erwachen in ihren Strohbetten genossen. Nacheinander traf man sich dann im Laufe des Vormittages mehr oder weniger fit beim Frühstück wieder. Da die Trauung erst zur Mittagszeit geplant war, war es ein entspannter Morgen für das Brautpaar und ihre Gäste.

Die freie Trauung fand, trotz des typischen Landregens, mitten auf der angrenzenden Wiese an einer alten Eiche statt. Dieser Augusttag fühlte sich immer mehr wie ein kalter Novembertag an. Und auch der aufziehende Sturm, ließ die Gemüter nicht zweifeln. Denn diese Hochzeit war ab der ersten Minute voll gepackt mit so viel Liebe, Lachen, Tränen und Freiheit. Und wir alle trotzten dem Regen.

Wahrhaftig eine der schönsten verregneten Hochzeiten, die ich in den letzten Jahren begleiten durfte.